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Diese verfluchte Denkmaschine! (032/366)

30. Januar 2016

Abschalten. Ausmachen. Einfach aufhören, über alles immer wieder nachzudenken und keine Ruhe zu finden. Das wäre so schön, das wäre so hilfreich. Aber es scheint manchen einfach nicht vergönnt zu sein. Mein Denkapparat rast wie ein unkontrollierter Ferrari, der keinerlei Stabilität hat, aber nur Vollgaß kennt. Er bricht rechts aus, links aus, rast auf Klippen zu und schleudert in Kurven. So ungefähr fühle ich mich und mein bester Kumpel springt mir vermutlich in Kürze an die Gurgel.

Ich kriege wirklich nichts aus dem Kopf, die Arbeitssituation, Sportveranstaltungen, das private Chaos, die Umzugsplanung, Urlaubs-und Aussteigerszenarien, Zukunftsvisionen, Vergangenheitsreflektionen, Finanzplanung, Flüchtlingssituation, Hörbuch und und und. Apropos Hörbuch, den Titel des heutigen Beitrags habe ich Hape Kerkeling entliehen, aus seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg“. Nachdem ich auf Teneriffa das Buch vollendet habe, höre ich nun noch die Hörbuch-Version, denn irgendwie spricht es mich magisch an. Hape steckte zwar in einer anderen Situation, war aber auch zerrissen und nahezu gleich alt. Passt also.

Zurück zum Thema, Denken. Wie hört es auf? Konzentration auf die Atmung hilft übrigens ebenfalls nicht, vielleicht morgen unter Anleitung. Aktuell habe ich das Gefühl, nicht mehr in mir selbst richtig aufgehoben zu sein, so rastlos, wie ich mich fühle. Aber ich kann ja nicht permanent wie ein Duracel-Hase durch die Gegend hüpfen und meinen Erdgenossen auf die Nerven gehen. Oder doch? Aber nun ist es dunkel. Und Dortmund ist weit, da gäbe es ein paar Leute, die ich noch nicht in Beschlag genommen habe. Nächste Woche vielleicht.

Nein, heute bleibt mir nichts übrig, ich muss damit fertig werden und mich irgendwie zu beschäftigen. Möglicherweise kommt doch noch etwas interessantes im TV, denn Kisten will ich nicht mehr packen und Hape in einem Zug Durchhören wäre fatal, dann fehlt mir die morgige Freude. Der Text ist wirr, ich weiß. Das ist das Fatale heute: Ich denke zwar permanent und viel, aber durch die unfassbar komplexen Themensprünge und die rasanten Wechsel der Stimmungslage bleibt nichts hängen und es entsteht kein roter Faden. Sorry. Vielleicht klappt es morgen wieder besser. Genießt den Abend.

Keep on rockin´

Ree

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2 Kommentare leave one →
  1. 31. Januar 2016 07:12

    Aller Anfang ist schwer und es gibt so unglaublich viele verschiedene Arten zu meditieren. Womöglich sind geführte Meditation ein leichterer Einstieg, immerhin scheinst du eine Vollbremsung hinlegen zu wollen. Dabei kann es Verletzte geben und beim eigenen Geist ist Gewalt selten zielführend.
    MfG toe

    • 31. Januar 2016 17:48

      Guter Rat. Ja, die Vollbremsung ist das Ziel, sonst rase ich im wirklichen Leben vor den Pfeiler. Heute war ein guter Start, auf Yoga (inkl. meditativen Elementen) einlassen war wichtig und richtig! Danke!!

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