Noch längst nicht angekommen! (045/366)

Einzug. In der Regel ein schöner Moment, wenn der Umzug vollzogen ist und ein Großteil der Kartons ausgepackt ist. Wenn die Möbel stehen und das neue Domizil Gestalt annimmt. Freude sollte einen durchfließen, sitzt man erstmals ruhig auf der Couch oder geht langsam von Zimmer zu Zimmer.

Wenn der Umzug aber unfreiwillig geschieht, dann kann die Wohnung, das Haus, noch so schön sein, diese Gefühle stellen sich nicht ein. Zumindest nicht zu Beginn. Im Gegenteil, es ist dann auch ein stückweit Realisierung des Verlustes, der Niederlage. Man führt sich, unbewusst natürlich, vor Augen, was man noch vor kurzer Zeit hatte und fragt sich, unabhängig von der objektiven Einschätzung der neuen vier Wände, wo man eigentlich nun gelandet ist.

Ich bin sehr froh, viele tolle Freunde und insbesondere meine Eltern als Unterstützung an meiner Seite zu wissen. Ohne sie würde es noch ein ganzes Stück trister aussehen. In diesen Zeiten fehlen mir aber auch eine ganze Menge sehr lieb gewonnene Menschen besonders, insbesondere aus Franken und der Schweiz. Hoffentlich kann ich sie demnächst mal wieder sehen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt, wo die Aussichten noch vor sechs Monaten völlig anders, in meinen Augen spektakulär gut, waren? Genau. Daher lasse ich mich mal überraschen, was in sechs Monaten ist.

Keep on rockin‘
Ree

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